Fröhliche Familie läuft am Strand

Kostenträger

Krankenkasse

Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen pro Ohr einen Festbetrag zu Ihrem Hörgerät und Ihrem Ohrpassstück. Die Höhe dieses Betrages deckt in jedem Fall die Kosten für ein Basisgerät. Damit kann sich eine private Zuzahlung für Sie bereits erübrigen. Es bleibt lediglich der gesetzlich geforderte Zuzahlungsbetrag, der aber gering ist.

Bei Komfort- oder High-Tech-Geräten zahlen Sie den Differenzbetrag. Diese Zuzahlung zu Ihrem Hörsystem können Sie in Ihrer Steuererklärung als “außergewöhnliche Belastung” geltend machen.

Andere mögliche Kostenträger

Rentenversicherungsträger BfA und LVA. Bei Ihrem Rentenversicherungsträger können Sie zum Beispiel eine Finanzierungsbeihilfe beantragen, wenn Sie mindestens 15 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben und frühverrentet sind oder Ihren Beruf wegen der Hörstörung nicht mehr ausüben können.

Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit gewährt finanzielle Hilfen im Rahmen der beruflichen Wiedereingliederung; also dann, wenn eine Hörgeräteversorgung für Sie notwendig ist, um einen Arbeitsplatz zu bekommen, Ihren Beruf auszuüben oder sicher zu Ihrer Arbeitsstelle zu gelangen.

Integrationsamt

Falls Ihre Hörstörung Teil einer anerkannten Behinderung ist und Sie berufstätig sind, kann auch das Integrationsamt die Kosten übernehmen.

Berufsgenossenschaft

Bei anerkannter Berufslärmschwerhörigkeit bezahlt die Berufsgenossenschaft die Hörsysteme. Je nach Art Ihrer Hörminderung und Ihren Lebensumständen bezahlt der Kostenträger gegebenenfalls neben Ihrem Hörsystem auch Zusatzgeräte, etwa Klingel-, Telefon- und Bewegungssender mit Lichtsignalen oder einen Lichtwecker.