Streamer und Funkübertragungsanlagen

Bisher wurden Funkübertragungsanlagen hauptsächlich ergänzend zu Hörsystemen eingesetzt, entweder zusammen mit einer Induktionshalsschleife oder angeschlossen über ein DAI-Kabel.

Um die optimalen Anschlussmöglichkeiten für den Anwender zu finden, müssen audiologische, technische und natürlich persönliche Faktoren berücksichtigt werden.

Streamer – ein dritter Weg zum guten Hören
Die meisten modernen Hörsysteme ermöglichen heute eine drahtlose Verbindung mit externen Klangquellen, z.B. Mobiltelefon, TV, Festnetztelefon etc. Jeder Hörsystemhersteller bietet eigene Anschlussmöglichkeiten an, in der Regel um den Hals getragene Geräte, so genannte „Streamer“*.



Verschiedene Vorteile
Anwender bevorzugen häufig einen Streamer, denn dann müssen sie keinen Empfänger direkt am Hörgerät tragen. Dies hat mehrere Vorteile:

  • Geringeres Gewicht am Ohr
  • Die Hörgerätebatterie wird weniger beansprucht
  • Kosmetisch ansprechender
  • Geringere Kosten, da nur ein Gerät für 2 Hörsysteme benötigt wird
 



So wird ein guter Streamer noch besser!
Auch wenn Streamer mit mehr Klangquellen als je zuvor verbunden werden können, so benötigen viele Anwender dennoch zusätzliche Verstärkung bei lauten Hintergrundgeräuschen oder bei größeren Entfernungen.

Die meisten Streamer auf dem Markt ermöglichen den Anschluss eines Mini-Empfängers und eröffnen auf diese Weise die Anbindung von Hörsystemen an die digitale Funktechnologie von Comfort Audio.

 

 

*) Der Begriff „Streamer” ist eine geschützte Handelsmarke von Oticon und wird heute allgemein zur Bezeichnung persönlicher Kommunikationsgeräte von verschiedenen Herstellern benutzt.